Michael Zlabinger   / Vita

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Mit seinem Debüt am Teatro Real Madrid im Mai 2018 konnte Michael Zlabinger nach mehrmaliger Einstudierung von Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten – zuvor bei den Salzburger Festspielen (2012), am Opernhaus Zürich (2013) und an der Mailänder Scala (2015) – als jüngster Dirigent einer Aufführung selbigen Werkes Rezeptionsgeschichte schreiben. Dieser Meilenstein seiner Karriere setzte eine beständige Auseinandersetzung mit der Oper des 20. Jahrhunderts fort, die u. a. bereits in der Arbeit an Lady Macbeth von Mzensk an der Wiener Staatsoper (2015), Salome am Teatro Carlo Felice (2016) und Elektra im Rahmen der Eröffnung des neuen Opernhauses in Athen (2017) ihren Niederschlag gefunden hatte.

In der aktuellen Spielzeit dirigierte Michael Zlabinger nach einem Gastspiel von Arnold Schönbergs Pierrot lunaire beim Holland Festival 2021 mit dem Klangforum Wien und in der Regie von Marlene Monteiro Freitas an der Wiener Kammeroper Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse und gastierte außerdem beim Münchner Rundfunkorchester. Weitere Engagements führen ihn zu einer Konzertreihe mit der festival:philarmonie Westfalen und zum Festival international d’art lyrique d’Aix-en-Provence für eine Neuproduktion von Richard Strauss’ Salome. Im Jänner 2022 debütierte er zudem mit Giacomo Puccinis Tosca am Theater an der Wien.