Michael Zlabinger   / Vita

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Mit seinem Debüt am Teatro Real Madrid im Mai 2018 konnte Michael Zlabinger nach mehrmaliger Einstudierung von Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten – zuvor bei den Salzburger Festspielen (2012), am Opernhaus Zürich (2013) und an der Mailänder Scala (2015) – als jüngster Dirigent einer Aufführung selbigen Werkes Rezeptionsgeschichte schreiben. Dieser Meilenstein seiner Karriere setzte eine beständige Auseinandersetzung mit der Oper des 20. Jahrhunderts fort, die u. a. bereits in der Arbeit an Lady Macbeth von Mzensk an der Wiener Staatsoper (2015), Salome am Teatro Carlo Felice (2016) und Elektra im Rahmen der Eröffnung des neuen Opernhauses in Athen (2017) ihren Niederschlag gefunden hatte.

Nach einem ersten Engagement am Opernhaus Zürich als musikalischer Assistent von Christoph von Dohnányi für die Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron (2011) sprang Michael Zlabinger im November 2013 ebenda erfolgreich für die Uraufführung von Marius Felix Langes Oper Das Gespenst von Canterville ein und dirigierte in der Folge den Ballettabend Notations, die Abenteueroper Robin Hood von Frank Schwemmer und das Ballett Woyzeck (Choreographie: Christian Spuck). Im April 2015 debütierte er mit Donizettis L’elisir d’amore am Opernhaus Daegu in Südkorea, wo zwei Jahre später ein weiteres Dirigat von Mozarts Così fan tutte folgte.